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Klaus BarthelBundestagsabgeordneter für die Au

Klaus Barthel

Wallenburger Straße 12, 83714 Miesbach

Tel.: 0049-8025-4527 / Fax: 0049-8025-1447

E-Mail: klaus.barthel(at)wk.bundestag.de

Homepage: www.barthel-spd.de

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Was macht denn eigentlich ein Bundestagsabgeordneter?

Hier das Beispiel einer Sitzungswoche im Bundestag:

Annähernd die Hälfte des Jahres finden in Berlin die sogenannten Sitzungswochen des Bundestages statt. Die Abläufe dieser Wochen ähneln sich zwar, variieren aber doch bei jedem Abgeordneten entsprechend der Zugehörigkeit zur Landesgruppe, zu den Ausschüssen und zu den parteiinternen Arbeitsgruppen.

Montag
In der Regel beginnt die Sitzungswoche des Abgeordneten am Montagmorgen mit Besprechungen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Abgeordnetenbüros. Im Anschluss finden dann oft Besprechungen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des jeweiligen Ausschusses statt, dem der Abgeordnete angehört. Gegen Mittag folgen dann in der Regel weitere koordinierende Gesprächsrunden mit den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden die für den jeweiligen Themenbereich des Ausschusses zuständig sind, dem der Abgeordnete angehört. Danach folgen meist weitere Gespräche oder auch der Empfang von Besuchergruppen aus dem Wahlkreis. Am frühen Abend tagt dann der Fraktionsvorstand der SPD-Bundestagsfraktion.

Dienstag
Am Dienstag findet vormittags die Sitzung der SPD-Arbeitsgruppen statt. Hier bereiten sich die Abgeordneten auf die anstehenden Themen der Ausschüsse vor. Der Dienstagnachmittag steht voll und ganz im Zeichen der Fraktionssitzung. Hier versammeln sich alle Mitglieder der SPD-Bundestagsfraktion, um die Plenarthemen der Woche vorzubereiten und über die wichtigsten aktuellen politischen Themen zu diskutieren. Am Abend geht es dann zum Treffen der jeweiligen Landesgruppe, in der sich alle der Landesgruppe zugehörigen SPD-Bundestagsabgeordneten zusammenfinden, um spezielle Landesthemen und Anliegen zu beraten und um sie dann gemeinsam in Berlin vertreten zu können.

Mittwoch
Der Mittwochvormittag gehört meist den Beratungen der Ausschüsse. Am Mittag beginnt die so genannte Kernzeit im Plenum mit der Fragestunde. Häufig werden am Mittwochnachmittag auch öffentliche Anhörungen der verschiedenen Ausschüsse durchgeführt. Hierzu können Experten oder Vertreter der Verbände eingeladen, zu aktuellen Gesetzesinitiativen Stellung nehmen. Am Abend finden weitere Informationsveranstaltungen von Interessengruppen oder anderweitige Veranstaltungen statt.

Donnerstag und Freitag
Am Donnerstag und Freitag finden dann die Plenarsitzungen des Parlaments statt, wie man sie aus dem Fernsehen kennt. Zwischendurch treffen die Abgeordneten, sozusagen am Rande des Plenums, Besuchergruppen oder führen regelmäßig Gespräche, in denen es auch häufig um wahlkreisbezogene Themen geht.
Bevor es am Freitagnachmittag zurück in den Wahlkreis geht, bereiten die Abgeordneten, zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, noch die nächste Sitzungswoche vor.

Wochenende
Am Wochenende finden in den Wahlkreisen meist noch weitere Termine statt. So werden Gespräche zu Wahlkreisprojekten fortgesetzt, die in der Sitzungswoche vorbereitet wurden. Zu den Terminen gehören aber auch u.a. Besuche von Veranstaltungen, Besuche in den unterschiedlichsten Einrichtungen oder aber auch von Stadtteil- und Bürgerfesten.

Stimmkreiseinteilung bei der Bundestagswahl

Die Bundestagswahl wird alle 4 Jahre durchgeführt. Bei der Wahl 2005 gab es allerdings eine Ausnahme, denn nach der klaren Niederlage für die SPD in Nordrhein-Westfalen hat sich am 23.05.2005 das SPD-Präsidium einstimmig für Neuwahlen ausgesprochen.

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat darauf hin am 01.07.2005 die Vertrauensfrage im Deutschen Bundestag nach Artikel 68 des Grundgesetzes gestellt, wunschgemäß verloren und im Anschluss beim Bundespräsidenten formal die Auflösung des Parlaments beantragt.

Die Neuwahlen zum 16. Deutschen Bundestag wurden dann am 21.07.2005 vom Bundespräsident Horst Köhler auf den 18. September 2005 angesetzt.

***

Bereits zu den Bundestagwahlen am 22.09.2002 wurden die Wahlkreise von ursprünglich 328 auf 299 reduziert. Das hat für München bedeutet, dass ein Wahlkreis entfallen ist. Seither gibt es in München nur noch die 4 neuen Bundeswahlkreise, nämlich München-West/Mitte, München-Nord, München-Ost und München-Süd.

Die Au lag nun im Bundeswahlkreis München-Ost, dem Bundeswahlkreis 220. Im Jahr 2008 wurden in Bayern die ehemals 45 Bundeswahlkreise um einen Wahlkreis auf 44 Bundeswahlkreise reduziert. Dadurch wurde eine Umnummerierung der Bundeswahlkreise notwendig. Seither ist der Bundeswahlkreis München-Ost der Bundeswahlkreis 219.

Der Bundeswahlkreis 219 setzt sich zusammen aus den StadtbezirkenZur Bildvergrößerung anklicken ...

  • 1 (Altstadt-Lehel; SPD Ortsvereine Altstadt und Lehel),
  • 5 (Au-Haidhausen; SPD Ortsvereine Au, Haidhausen und Ost),
  • 13 (Bogenhausen; SPD Ortsvereine Bogenhausen-Oberföhring und Denning),
  • 14 (Berg-am-Laim; SPD Ortsverein Berg-am-Laim),
  • 15 (Trudering-Riem; SPD Ortsverein Trudering) und
  • 16 (Ramersdorf-Perlach; SPD Ortsvereine Neuperlach, Perlach-Waldperlach und Ramersdorf).

Bundeswahlkreis München-Ost
SPD Bundestagskandidat/in

Fritz Schösser, der seit 1998 als SPD-MdB unseren Wahlkreis im Bundestag vertrat, verzichtete 2005 auf eine erneute Kandidatur. Als seine Nachfolgerin wurde die Stadträtin Claudia Tausend als Kandidatin nomminiert. Leider reichte für sie die Zahl der bei der Bundestagwahl am 18.09.2005 abgegebenen Stimmen weder für eine Direktmandat noch für einen Listenplatz aus. Unser Bundeswahlkreis München-Ost musste deshalb von Seiten der SPD von einem sogenannten Betreuungsabgeordneten vertreten werden und davon hatten wir gleich zwei, nämlich Klaus Barthel und Dr. Axel Berg.

Zu den Bundestagswahlen am 27.09.2009 trat Claudia Tausend erneut als Kandidatin an. Unter dem allgemein schlechten Abschneiden der SPD hatte auch sie zu leiden und schaffte den Einzug in den Bundestag nicht. Auch die drei anderen Münchner SPD Kandidaten konnten sich nicht durchsetzen. Die Münchner SPD ist deshalb erstmals nicht durch einen eigenen Abgeordneten im Deutschen Bundestag vertreten. Wahrscheinlich wird - zumindest in unserem Wahlkreis - Klaus Barthel erneut der Bertreuungsabgeordnete werden.

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