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Harals GÜLLER

Güller begrüßt Verhaftung von früherem BayernLB-Vorstand Gribkowsky

Der stellvertretende Vorsitzende des HGAA-Untersuchungsausschusses Harald Güller begrüßt die Verhaftung des früheren Landesbank-Vorstandes Gerhard Gribkowsky durch die Staatsanwaltschaft München. „Die Staatsanwaltschaft handelt hier schnell, konsequent und mit voller Härte. Das ist angemessen angesichts der ungeheuerlichen Vorwürfe gegen Gribkowsky“, erklärt Güller.

Gribkowsky war wegen der ungeklärten Herkunft eines 50-Millionen-Dollar-Vermögens in das Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Nach Medienberichten hatte er vor der Staatsanwaltschaft angegeben, nur das Haus seiner Mutter zu besitzen. Es besteht der Verdacht, dass der Landesbank-Vorstand die 50 Millionen Dollar als Zuwendung für den Verkauf der Formel 1-Rechte aus dem Besitz der Landesbank erhalten hat. Das ihm zur Last gelegte schwerwiegende Fehlverhalten passe zu seinem überheblichen bis arroganten Auftreten vor dem Untersuchungsausschuss im Landtag, so Güller. Der frühere Risikomanager habe die Landesbank unter den Augen der CSU-Verwaltungsräte in größte Schwierigkeiten gebracht und sich sogar nach seinem Ausscheiden als aktiver Vorstand Anfang 2008 mit einem in die Hunderttausende gehenden Jahresgehalt die Taschen vollgestopft. „Gribkowsky hat sich offenbar auf allen Seiten bedient – und das hauptsächlich auf Kosten der Steuerzahler“, so Güller.

Güller fordert eine schnelle und vollständige Klärung der Fakten und Verantwortlichkeiten rund um den Formel 1-Verkauf. Güller: „Auch hier steht wieder die Verantwortung der Verwaltungsräte im Raum. Ich gehe davon aus, dass das Thema in der Landesbank-Kontrollkommission auf die Tagesordnung kommt.“

Zur Internetseite www.landesbankskandal.de
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