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Wissenschaftsjahr 2012 - Zukunftsprojekt ERDE

Das Wissenschaftsjahr 2012
– Zukunftsprojekt ERDE

Das Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt ERDE steht im Zeichen der Forschung für nachhaltige Entwicklungen: Sie ist der Schlüssel für die Zukunft. Es gilt, einen Forschungsansatz zu schaffen, der wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte gleichzeitig umfasst, ohne ein Problem auf Kosten eines anderen zu lösen.

Klimawandel, Bevölkerungswachstum oder Biodiversitätsverlust – das sind globale Herausforderungen, die in den nächsten Jahren zu meistern sind. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten nicht nur in der Umwelt- oder Energieforschung, sondern ebenso in den Wirtschafts- und Geisteswissenschaften daran, die Erde auch für kommende Generationen zu bewahren. Das Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde widmet sich dieser Forschung für nachhaltige Entwicklungen. Denn die Wissenschaft sorgt dafür, dass Lösungen für drängende Probleme umgesetzt werden können.

Wie Nachhaltigkeit verstanden wird

Forschung für nachhaltige Entwicklungen steht für das Zusammenspiel in finanzieller, ökologischer, sozialer und internationaler Hinsicht. Im Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde werden Fragen gestellt, auf die es mehr als eine richtige Antwort gibt: Wie wollen wir leben? Wie müssen wir wirtschaften? Und: Wie können wir unsere Umwelt bewahren? Das sind drei zentrale Dimensionen des Wissenschaftsjahres für nachhaltige Entwicklungen. Der Begriff Nachhaltigkeit wird oft verwendet und je nach Interessenslage ausgelegt. Die Bundesregierung formuliert es in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie so: „Nachhaltigkeit bedeutet: Nur so viel Holz schlagen, wie auch nachwachsen kann. Vom Ertrag – und nicht von der Substanz leben. Jede Generation muss ihre Aufgaben lösen und darf sie nicht den nachkommenden Generationen aufbürden.“

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